Massentests

bei Kindern

Massentests an Schulen

Schon die permanente Maskenpflicht hat bei vielen Eltern Widerstand erregt, da viele Kinder viel stärker darunter leiden, als allgemein angenommen. Aber endgültig das Fass zum Überlaufen gebracht haben dann die kürzlich eingeführten Massentests, die ZUSÄTZLICH zur Maskenpflicht eingeführt wurden.

Der Verein «Eltern für Kinder» erachtet die Anordnung von Massentests, wie sie im Kanton Baselland bereits seit Ende Februar praktiziert werden und im Kanton Basel-Stadt nun ebenfalls angekündigt worden sind, als äusserst problematisch.

Als Hauptargument dient die These, dass asymptomatische Infektionen entdeckt werden sollen und dadurch Infektionsketten frühzeitig unterbrochen werden können. Weiter wird argumentiert, dass so Schulen geöffnet bleiben können.

Nachfolgend nimmt der Verein Stellung zu dieser Thematik:


Empfehlen wir eine Teilnahme an den Massentests in Schulen?

Nein. Wir sind der Ansicht, dass diese Testreihen an Schulen äusserst problematisch sind. Sie sind ein weiterer Faktor, welcher die körperliche und geistige Unversehrtheit der Kinder massiv beeinträchtigt. Nach aktuellem Kenntnisstand tragen die schulischen Betriebe, wenn überhaupt nur unwesentlich zur Verbreitung des Virus bei, womit das Testen an Schulen und somit ein massiver Eingriff in die Unversehrtheit der Kinder in keinerlei Hinsicht gerechtfertigt werden kann.

 

Durch die Massentests sollen Infektionsketten früh unterbrochen werden. Wieso sehen wir darin kein Argument für eine Teilnahme an den Testreihen?

Durch diese Massentests werden keine relevanten Infektionsketten unterbrochen. Es wird ausdrücklich nach asymptomatischen Kindern gesucht, diese haben jedoch, entgegen der weit verbreiteten Meinung, keinen Einfluss auf das Infektionsgeschehen. Ein positives Resultat sagt medizinisch nichts über eine allfällige Erkrankung oder über eine Übertragungsfähigkeit aus und ist somit nicht relevant.

 

Wie kommen wir darauf, dass Asymptomatische keinen relevanten Einfluss auf die Verbreitung des Virus haben?

Die These über die Verbreitung des Virus durch asymptomatische Menschen wurde ausgerechnet von Christian Drosten in einer Publikation vom 5. März 2020 beschrieben, und zwar basierend auf nur einer einzigen Chinesin, welche sich in München aufgehalten hatte. Bereits im April 2020 wurde jedoch klar, dass diese «Patientin Null» bereits während ihres Aufenthaltes in München starke Medikamente zur Symptomlinderung einnahm, womit diese These klar widerlegt worden ist. Trotzdem werden seither alle Test-Massnahmen auf eben diese These gestützt, welche längst hätte widerrufen werden müssen. Massnahmen mit einer Basis, welche nie wissenschaftlich bestätigt bzw. sogar widerlegt worden ist, sind nach über einem Jahr schlicht nicht mehr haltbar!

 

Dies ist ein weitereichender Vorwurf, der sich im krassen Gegensatz zu dem befindet, was uns Regierungen und Medien erzählen.

Im Herbst 2020 hat eine Studie aus Wuhan mit gegen 10 Mio. Teilnehmern klar widerlegt, dass asymptomatisch Erkrankte einen Einfluss auf das Infektionsgeschehen haben. Weiter haben in den USA 22 Staaten alle Lockerungen inklusive Maskenpflicht von einem Tag auf den anderen aufgehoben, im Bundesstaat Florida sind solche Einschränkungen sogar gar nie verhängt worden. Die Verläufe in diesen Staaten unterscheiden sich nicht von jenen, mit harten Restriktionen. Eine Studie von vier Standford Wissenschaftlern hat dies bestätigt.

 

Was ist unsere Argumentation für Eltern, welche denken, dass ihre Kinder mit der Teilnahme an den Massentests einen wichtigen Beitrag zur Eindämmung der Pandemie leisten?

Ihnen muss das Gegenteil gesagt werden: Sie sind mitverantwortlich dafür, dass die Massnahmen weiterhin aufrecht erhalten bleiben. Die Fallzahlen sinken seit Monaten kontinuierlich, der Trend spricht eine klare Sprache. Gleichzeitig wird vor schlimmen, leichter übertragbaren Virusvarianten gewarnt und dabei verschwiegen, dass diese Virusmutationen gleichzeitig weniger gefährlich sind, wie es mit Mutationen meist der Fall ist. Mittels breit angelegten Massentests werden nun positive Fälle gesucht, welche absolut keine Relevanz haben. Der PCR-Test ist weder geeignet, um symptomlose Menschen zu testen noch um überhaupt eine Infektion zu diagnostizieren. Kinder sind nach wie vor keine Treiber der Pandemie.

 

Wie erklären und belegen wir diese Aussage, dass der PCR-Test ungeeignet sei?

Die WHO selbst hat in zwei Papieren, im Dezember 2020 und im Januar 2021, darauf hingewiesen. Sie geht sogar noch weiter und schreibt explizit, dass auch positive Resultate mittels einer ärztlichen Untersuchung bestätigt werden müssen. Dies kommt nicht von ungefähr, kann doch der PCR-Test nicht nachweisen, ob jemand, bei dem er Viruspartikel nachweist, auch infektiös und ansteckend ist. Auch der Erfinder des PCR-Tests selbst, übrigens ein Nobelpreisträger, bestätigt diese Aussage. Die aktuelle Praxis bringt Woche für Woche alleine in der Schweiz tausende gesunde, für niemanden gefährliche Menschen in Quarantäne. Übrigens hat sich sogar der Bundesrat selbst am 26. August 2020 darüber geäussert und gesagt: «Aus Sicht des Bundesrats ist das systematische, grossflächige Testen sowie das Testen von repräsentativen Stichproben aus der hauptsächlich gesunden und symptomlosen Bevölkerung kein geeignetes Mittel, um eine präzise Information zur epidemiologischen Situation zu erhalten. Ein Virusnachweis bei einer symptomfreien Person ist schwierig zu interpretieren, da es sich um ein Überbleibsel einer geheilten Infektion handeln könnte. Zudem ist bei einer Stichprobe, die fast nur aus gesunden Personen besteht, die Wahrscheinlichkeit für falsche Testergebnisse sehr hoch. Bei der Entnahme der Probe handelt es sich ausserdem um einen invasiven Eingriff, der von staatlicher Seite nicht ohne Weiteres verordnet werden kann.» Da fragen wir uns schon wie es kommt, dass er seine Meinung um 180 Grad gedreht hat. Am PCR-Test hat sich in der Zwischenzeit nämlich nichts geändert. Auch Christian Drosten scheint seine Meinung zu ändern wie es ihm gerade passt. In einem Interview in der Wirtschaftswoche vom 14. Mai 2014, damals zu Mers, sagte er nämlich: «…die Methode ist so empfindlich, dass sie ein einzelnes Erbmolekül dieses Virus nachweisen kann. Wenn ein solcher Erreger zum Beispiel bei einer Krankenschwester mal eben einen Tag lang über die Nasenschleimhaut huscht, ohne dass sie erkrankt oder sonst irgend etwas davon bemerkt, dann ist sie plötzlich ein Mers-Fall. Wo zuvor Todkranke gemeldet wurden, sind nun plötzlich milde Fälle und Menschen, die eigentlich kerngesund sind, in der Meldestatistik enthalten. Auch so liesse sich die Explosion der Fallzahlen in Saudi-Arabien erklären. Dazu kommt, dass die Medien vor Ort die Sache unglaublich hoch gekocht haben.»

 

Eine Elterninformation vom 9. April 2021, welche an die Eltern von Kindern der Primarstufe in Basel-Stadt verschickt worden ist, informiert, dass sich die neuen Virusvarianten leichter verbreiten und daher weitere Massnahmen notwendig sind.

Wir haben uns die Infektionszahlen von Basel-Stadt angeschaut. In der Alterskategorie 0-9 Jahre sind in den Wochen 10-13 im Total 78 Kinder positiv getestet worden. Dies entspricht 0.1% der Gesamtbevölkerung in dieser Alterskategorie. 99.9% aller Kinder im Alter von 0-9 Jahren sind weder positiv getestet noch krank. In der Kategorie 10-19 Jahre entsprechen die total 139 positiv Getesteten im selben Zeitraum 0.22% der Gesamtbevölkerung in der entsprechenden Alterskategorie, 99.78% sind hingegen gesund. Da stellt sich uns die Frage, weshalb über 99% gesunde Kinder einen Anlass für verschärfte Massnahmen geben? Dass über 99% einer Bevölkerungsgruppe Massnahmen ertragen müssen wegen 0.1% bzw. 0.22% an Betroffenen entbehrt nicht nur jeglicher Verhältnismässigkeit, sondern auch jeder wissenschaftlichen sowie epidemiologischen Grundlage. Ziehen wir in Betracht, dass die neuen Virusvarianten weniger ansteckend und gefährlich sind und somit ein zwanghaftes Unterbrechen einer allfälligen Ansteckungskette medizinisch gar nicht indiziert ist, wiegt es noch schwerer, wenn man sich diese krassen Eingriffe in die Unversehrtheit der Kinder vor Augen hält.

 

Würden wir lieber Schulen schliessen anstatt präventive Massentests durchzuführen?

Wie bereits erwähnt, der PCR-Test hat keine Aussagekraft als alleiniges Diagnosemittel, weiter ist die These der symptomlosen Ansteckenden eine Erfindung, welche bereits über ein Jahr alt ist und längst hätte öffentlich zurückgenommen werden müssen. Schulen werden erst geschlossen, seit die Praxis der Massentestungen Einzug gehalten hat und Gesunde isoliert werden was übrigens sogar jeglicher gesetzlichen Grundlagen entbehrt. Das Epidemiengesetz, auf welches sich die Massnahmen stützen bietet keine rechtliche Grundlage für die Isolation oder Quarantänisierung von gesunden Menschen.

 

Ist es trotzdem nicht besser, präventiv zu testen als gar nicht? Immerhin geht es hier um Menschenleben.

Nein, eben weil es hier um Menschenleben geht. Und zwar die einer ganzen Generation: die Generation unserer Kinder! Es gibt bereits mehrere Studien, in welchen die Massnahmen als nicht Wirksam herausgestellt haben. Und um noch weiter zu gehen: Es gibt mittlerweile Studien welche besagen, dass die Massnahmen sich negativ auf Kinder und Jugendliche auswirken, gerade wurde eine repräsentative Studie darüber in Deutschland veröffentlicht.

Alain di Gallo, Direktor Kinder- und Jugendpsychiatrische Uniklinik Basel sowie Markus Landolt, leitender Psychologe des Kinderspitals Zürich haben in jüngsten Medienberichten aufgezeigt, wie mit der Gesundheit unserer jüngsten Generation fahrlässig umgegangen wird. Kinder- und Jugendpsychiatrien sind nicht nur voll, es besteht eine Warteliste von bis zu 6 Monaten. Das muss man sich einmal vor Augen halten und setzen lassen! Häufungen von Verhaltensproblemen, Hyperaktivität Aggressivität, eine Zunahme von Angststörungen und von psychosomatischen Beschwerden sowie von Selbstmorden und Selbstmordversuchen auch bei jungen Jahrgängen haben zugenommen. Die Kinder sind schlicht überfordert mit der Situation und dem sollte endlich Rechnung getragen werden!

 

Die Teilnahme ist harmlos, der Test findet ja als Spucktest statt und ist somit nicht invasiv!

Was bedeutet die wöchentliche Teilnahme an diesen Tests für ein Kind? Haben sich diese Eltern schon einmal überlegt wie es sein muss, wenn sich ein Kind wöchentlich damit auseinanderzusetzen muss, ob beim Testen herauskommt, dass es eine Gefahr für andere darstellt? Gestern womöglich die Grosseltern angesteckt hat? Vielleicht bald für deren Tod verantwortlich sein könnte? Die Eltern zusätzlich gestresst reagieren könnten, da sie Probleme bei der Arbeit bekommen würden aufgrund der wiederkehrenden Quarantänen? Was ist mit den Freunden, welche womöglich seinetwegen alle in Quarantäne müssen? Werden die in Zukunft noch zum Spielen kommen oder bleiben sie lieber fern, um nicht noch einmal zu riskieren, zu Hause eingesperrt zu werden? Und was ist mit dem Druck, der auf den Eltern lastet, wenn das Kind irgendein Symptom zeigt? Der bereits weiter oben zitierte Facharzt Alain di Gallo sagt wortwörtlich: Kinder nehmen Ängste ihrer Eltern oder Warnungen, sie könnten eine Gefahr für die Grosseltern sein, sehr aufmerksam wahr.

Die Frage ist also nicht, ob ein Spucktest isoliert betrachtet invasiv ist oder nicht. Eltern müssen sich viel mehr vor Augen führen, was dieser angeblich so harmlose Spucktest alles auszulösen vermag und dies nicht nur auf sichtbarer Ebene, sondern auch auf der unsichtbaren Ebene im Befinden der Kinder.  

Die häufigsten und unzumutbarsten Massnahmen treffen gerade diejenigen, die sich am wenigsten wehren können und die einen besonderen Schutzbedarf haben, die Kinder.